Für Studierende

Was ist Lean Management?

Nach Ende des zweiten Weltkriegs setzte der damalige Präsident des Automobilherstellers Toyota, Kiichiro Toyoda, das Ziel „Wir müssen Amerika bezüglich unserer Produktionsweise innerhalb von drei Jahren einholen. Sonst wird die Autoindustrie Japans nicht überleben“. Nach einer Reise nach Detroit zum größten Produktionskomplex von Ford kamen sein Neffe, der Ingenieur Eiji Toyoda und der Produktionsleiter Taiichi Ohno zu dem Entschluss, dass eine blinde Kopie der amerikanischen Massenfertigung in Japan nie funktionieren würde.

 

Ohno begann zu experimentieren. Schließlich gelang es ihm schrittweise die Vorteile der Massenproduktion mit denen der handwerklichen Produktion zu vereinen. Auf Grund der geschickten Kombination von breit ausgebildetem Personal und sehr flexiblen Maschinen ermöglichte das Ergebnis eine variantenreiche und kostengünstige Produktion. Diese Produktionsmethode ist Grundlage des Toyota Produktionssystems. Obwohl sie außerhalb von Toyota zunächst keine Anhänger fand, wurde sie später Vorbild der schlanken Produktion. Das Ziel von schlanker Produktion ist Perfektion: keine Fehler, keine Ressourcenverschwendung und ein beliebig großes Produktvariantenspektrum. Obwohl dieser Zustand bisher unerreicht ist, arbeiten schlanke Unternehmen unaufhörlich daran, ihn mittels kontinuierlichen Verbesserungsprozessen zu erreichen. Zu dem Zeitpunkt ihrer Erfindung, war die japanische Industrie noch der Meinung, durch blindes Kopieren der Massenfertigung den Entwicklungsstand der amerikanischen Industrie aufholen zu können. Erst als die Ölkrise in den Jahren 1975-1977 einen Produktionsrückgang und Nullwachstum auslöste, wurde die Industrie auf das neue Produktionssystem aufmerksam. Im Vergleich zur Konkurrenz konnte Toyota weiterhin hohe Gewinne verbuchen. Das Geheimnis lag in der Fähigkeit ein großes Produktspektrum auch kostengünstig in kleinen Stückzahlen zu produzieren. Diese Eigenschaft kann die Massenfertigung nicht vorweisen.

Deine Mitgliedschaft bei LeanIng

Deine Mitgliedschaft bei der LeanIng Hochschulgruppe bringt eine ganze Menge an Vorteilen und Chancen mit sich. Du kannst Dich hier nicht nur fachlich durch die Angebote der LeanIng Akademie weiterbilden und erhältst die Möglichkeit dein Wissen bei Projekten in der Industrie anzuwenden, Du wirst auch Teil einer starken Gemeinschaft, die das Interesse am Thema Lean Management teilt und gleichzeitig durch ihre heterogene Mitgliederstruktur für einen Austausch zwischen Studierenden unterschiedlichen Alters und verschiedener Fachrichtungen sorgt. Durch die Teilnahme an Schulungen und durch Engagement für den Verein hast Du die Möglichkeit die Auszeichnungen LeanBasic und LeanAdvanced zu erwerben, die als gute Referenz für deinen Lebenslauf dienen und dich für die Praxiseinsätze in der Industrie qualifizieren. Eine Übersicht über das aktuelle Angebot der LeanIng Akademie findest Du im Semesterprogramm. Studierende aller Fachbereiche können sich bei LeanIng engagieren und mit den eigenen Stärken einbringen. Wir erheben einen Mitgliedsbeitrag in Höhe von 10 € pro Semester. Wir suchen ständig engagierte Studenten die an der Mitarbeit in einer unserer sechs Ressorts interessiert sind und Verantwortung übernehmen möchten. Die Aufgaben unserer Ressorts sind vielseitig und spannend und bieten die Möglichkeit Verantwortung zu übernehmen.

 

Wir haben dein Interesse geweckt? Dann schaue doch bei unserem Infoabend zu Beginn des Semesters vorbei. Um diesen nicht zu verpassen, kannst du mit einer kurzen formlosen E-Mail unter info@leaning-dortmund als Anwärter in unserem E-Mail-Verteiler aufgenommen werden.

 

Alternativ kannst du dich während des Semesters mit einer kurzen formlosen E-Mail unter info@leaning-dortmund.de erkundigen wann unser nächstes Regeltreffen stattfindet. Dort kannst du uns ganz unverbindlich genauer kennenlernen oder deine Mitgliedschaft abschließen. Alle weiteren Termine der Hochschulgruppe findest du hier im Programm.